Interview mit Internet Marketing Experte Kris Stelljes und Dimitri Schneider

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Ein spannendes Interview mit Top Internet Marketing Experte Kris Stelljes  (www.krisstelljes.de) und Dimitri Schneider (www.verdienst-methode.com).

Über 30 interessante Fragen zur Person Kris Stelljes so wie zum Thema Internet Marketing. In diesem Interview gewährt Kris tiefe Einblicke in seine Persönlichkeit und gibt hochwertiges Wissen preis. Viel Spass beim Interview!

Dimitri.: Kris, vielen Dank, dass du dir für dieses Interview Zeit genommen hast. Du bist ja ziemlich bekannt im Internet. Die meisten kennen dich. Stell dich bitte für die Leute, die dich nicht kennen, einfach mal kurz vor. [Audio Spur: 00:01:12-6]

Kris.: Mein Name ist Kris Stelljes. Ich bin 24 Jahre alt und bin Geschäftsführer einer GmbH die ich betreibe und wir erstellen eigene Infoprodukte, haben aber auch Joint Ventures mit anderen Experten, wo wir denen beim Marketing helfen. Wir haben eine Webseiten-Agentur in Hamburg und mittlerweile bin ich auch ziemlich im Hintergrund in der Startup-Szene in Berlin unterwegs. [Audio Spur: 00:01:50-7]

Dimitri.: Okay, super. Ja, du verdienst dein Geld hauptberuflich übers Internet. Wie du selber sagtest, hast du eine GmbH, wie bist du zu diesem Business gekommen? Denn das war ja nicht immer so, vielleicht erzählst du mal ein bisschen wie du dazu gekommen bist. [Audio Spur: 00:02:05-2]

Kris.: Also der Grundstein sozusagen für mein Internetbusiness war eigentlich ein ganz anderer, als ein Business an sich zu führen, nämlich Persönlichkeitsentwicklung. Ich habe angefangen, mich mit Persönlichkeitsentwicklungen zu beschäftigen und zwar aus dem Grund – ich war damals Fließbandarbeiter – und nur aus dem Grund, weil wir eben am Fließband kein Handyempfang hatten, habe ich mir gedacht: Okay, ich suche mir jetzt irgendetwas, womit ich mich beschäftigen kann.

Ich bin dann auf Amazon.com gegangen. Damals und aus irgendeinem für mich bis heute immer noch unerklärlichen Grund hat Amazon mir von Antony Robins das Robins Powerprinzip vorgeschlagen und das Buch habe ich mir bestellt und der hat dann alle möglichen Dinge gesagt, aber hauptsächlich ist seine Nachricht:

Du kannst alles in deinem Leben erreichen, wenn du nur willst, wenn du den Mut dazu hast und es durchziehst.

So ist dann in mir der Wille entstanden beziehungsweise der Wunsch entstanden, dass ich viel in meinem Leben ändern will. Ich wusste, ich will vieles in meinem Leben verändern, aber das für mich wichtigste, was ich verändern wollte oder musste war erst einmal mein Job. Ich hatte abwechselnd Früh- und Spätschicht und es war eben keine Zeit da für andere Dinge und nur aufgrund dessen habe ich angefangen mich mit Business und so weiter zu beschäftigen, wobei ich nicht den Gedanken hatte: Ich bau jetzt ein Business auf,  ich gründe jetzt eine GmbH oder so etwas. Ich kannte bis dato keinen Unternehmer, keinen Selbstständigen, niemanden.

Keiner aus meinem Freundeskreis hat ähnliches gemacht und dann habe ich mir gesagt: Okay, ich kann jetzt zwei Sachen machen. A ich gehe halt studieren, ja <lacht> ich habe nur den Realschulabschluss und hätte dann meinen erweiterten Realschulabschluss machen müssen, Abitur machen müssen, studieren müssen und dann vielleicht irgendwann einen Job kriegen können oder ich bau mir ein Business auf.

Ich habe dann gegoogelt nach „Geld verdienen im Internet“ und so weiter und bin dann auch natürlich auf relativ viel Schwachsinn gestoßen: Casino Tricks, irgendwelche dubiosen Methoden und so weiter, also alles Dinge, die letztendlich natürlich nicht funktioniert haben und bin dann aber irgendwann auf etwas gestoßen, was für mich funktioniert hat und zwar Affiliate Marketing. Das heißt also, ich habe die Produkte von anderen Leuten beworben und habe es damit geschafft, mir ein relativ gutes Einkommen aufzubauen für damalige Verhältnisse.

Ein Freund von mir sagte dann: Wie machst du das eigentlich genau und ich habe ihm das erklärt – er hat es auch relativ schnell verstanden – und meinte auch, dass es cool ist wie ich es erkläre, also dass er es gut versteht und der hat dann zu mir gesagt, ich sollte das doch mal anderen beibringen. Also ich will nicht sagen, dass ich introvertiert bin oder war, aber ich bin nicht jemand – jedenfalls nicht von Natur aus – der sich sozusagen gerne zeigt. Das war für mich eine Überwindung, aber letztendlich habe ich daran geglaubt, ich fand die Idee extrem cool und habe dann gesagt: Okay, ich mache das einfach mal, ich versuche es einfach mal, ja, ich mache das einfach. Und dann habe da mein erstes Produkt sozusagen erschaffen, indem ich anderen Leuten zeige, wie man sich ein solches Affiliate Business aufbaut.

Irgendwann habe ich mir dann gesagt: Okay, ich mache das jetzt noch eine Weile weiter, aber irgendwann zeige ich noch einmal den Leuten, wie man überhaupt „coacht“, also das Coachen an sich weitergeben. Damit habe ich mir auch relativ lange Zeit gelassen, also fast ein Jahr und habe in der Zeit eben auch schon Joint Venture Partner gefunden. Also was wir machen ist eben: Wir helfen anderen Leuten im Bereich Marketing. Wir nehmen deren Wissen und vermarkten es und diese Sachen habe ich jetzt angefangen selbst zu coachen: Also wie man sozusagen coacht, wie man Traffic aufbaut, wie man die Conversion Rate auf seiner Website erhöht und alle diese Dinge. Ja, und – lange Rede kurzer Sinn – es hat alles in allem zweieinhalb Jahre gedauert und jetzt bin ich da wo ich jetzt bin! <lacht> [Audio Spur: 00:06:05-2]

Dimitri.: Okay. Sehr sehr spannend. Wie lange hat es bei dir ungefähr gedauert, bis du von den Einnahmen leben konntest? [Audio Spur: 00:06:14-5]

Kris.: Ja gut, was heißt leben, also es ist natürlich immer relativ definiert. Ich bin eigentlich kein Mensch, der sehr anspruchsvoll ist, muss ich dazu sagen, also ich bin ziemlich simplify – sage ich mal – obwohl ich jetzt eben eine große Wohnung habe und so weiter, hier in Berlin, aber generell war ich nicht so anspruchsvoll. Also mein „Leben können“ waren vielleicht 1500 Euro im Monat, was natürlich für viele auch schon viel Geld ist. Das konnte ich relativ schnell, also ich habe mir das eben durch das Affiliate Marketing relativ zügig geschafft.

Ich will jetzt auch keine genauen Daten nennen, weil ich es gar nicht mehr im Detail weiß, aber es waren wenige Monate, also es hat nicht lange gedauert, bis ich da erste Einnahmen erzielt habe. Das Problem ist nur Dimitri <lacht>, also das kann ich jetzt schon einmal direkt sagen:

Der Grund warum die meisten scheitern, ist, weil sie meistens zu wenig Praxis machen. Sie machen zu viel Theorie.

Ich habe letztens mit einem Freund drüber geredet, das ist sehr sehr lustig, es ist so, als wenn ich die ganze Zeit zur Fahrschule gehe und nur die Bögen ausfülle, aber nie ins Auto steige. Aus dem Grund werden die Leute eben im Leben nicht erfolgreich und würden die Menschen mehr Praxis machen, da bin ich ganz fest von überzeugt, würden viele Menschen wesentlich erfolgreicher sein und zwar in allen Lebensbereichen. [Audio Spur: 00:07:30-1]

Dimitri.: Ja, stimmt das kann ich nur unterstreichen. Jetzt aber eine ganz wichtige Frage, die ich schon einigen Interviewpartnern gestellt habe: Also mal angenommen, du würdest jetzt mit deinem Wissen welches du jetzt hast, einfach mal die Zeit zurückdrehen. Du würdest noch einmal von vorne beginnen müssen. Nun hättest du aber keine Kundenliste, du hättest nur wenig Startkapital, du hättest überhaupt keine Mitarbeiter, kein Produkt und hättest aber den vollen Willen, um viel Geld im Internet zu verdienen. Was würdest du tun, um stabil die ersten eintausend bis zweitausend Euro im Internet zu verdienen? Wie würdest du da vorgehen? [Audio Spur: 00:08:09-8]

Kris.: Also man muss differenzieren, entweder habe ich kein Startkapital oder ich habe wenig Startkapital. [Audio Spur: 00:08:22-1]

Dimitri.: Ja. Sagen wir mal 500 Euro Startkapital. [Audio Spur: 00:08:20-9]

Kris.: Ja. 500 Euro, okay. Mit dem jetzigen Wissen? [Audio Spur: 00:08:28-2]

Dimitri.: Mit dem jetzigen Wissen. [Audio Spur: 00:08:27-0]

Kris.: Also ohne das Wissen  zu haben, würde ich erstmal in ein Coaching investieren. Mit dem ganzen Wissen, dass ich jetzt habe, würde ich die 500 Euro nehmen und PPC- Traffic einkaufen (Pay Per Click Traffic), das heißt also ich würde mir Traffic einkaufen und mit relativ kleinen Beträgen anfangen und gucken, dass ich zügig den Return of Investment kriegen würde, also mehr reinkriegen. Erst mal „break even“ sein, erst mal plus minus null und dann gucken, dass ich eben mehr rauskriege als ich reinstecke.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich das relativ schnell hinkriegen würde, aber eben auch aus dem Grund, weil ich das ganze Wissen jetzt habe. Also aus heutiger Sicht wüsste ich, dass ich innerhalb von zwei Wochen wieder auf den Beinen stehen würde, wenn ich heute nur 500 Euro hätte – bin ich mir ganz sicher! [Audio Spur: 00:09:14-3]

Dimitri.: Ja. Wie würdest du da vorgehen? Würdest du eigene Produkte kreieren oder auf Affiliate Marketing dich konzentrieren oder was wäre so dein Plan? [Audio Spur: 00:09:19-9]

Kris.: Also PPC, Pay per Click Marketing (das heißt wenn ich mir Traffic einkaufe) ist relativ schwierig mit Affiliate Marketing zu monitorisieren. Es ist relativ schwierig hier wirklich Profit zu machen, weil ich natürlich die Hälfte abgeben muss. Oder eben wenn ich pro Lead bezahlt werde und nur zwei Euro pro Lead bekomme. Nichtsdestotrotz will ich jetzt nicht sagen, dass es nicht funktioniert.

Ich habe einige Freunde die sehr viel Geld, also Unmengen an Geld auf Riesenportalen verdienen. Nur ich würde es mir nicht zutrauen und ich glaube nicht, dass ich mit diesen 500 Euro dort Profit machen würde, weil man eben relativ viel testen muss. Von daher würde ich wahrscheinlich, also ziemlich sicher ein eigenes Produkt machen, definitiv. [Audio Spur: 00:10:07-7]

Dimitri.: Okay. Welche Bücher – sagen wir mal maximal fünf Stück – könntest du mir empfehlen oder jemand anderem und wieso? [Audio Spur: 00:10:21-4]

Kris.: Rein bezogen auf Business oder allgemein? [Audio Spur: 00:10:24-0]

Dimitri.: Allgemein, querbeet würde ich sagen: Also welche fünf Bücher, wenn ich dich jetzt fragen würde, würdest du sagen, müsste man gelesen haben oder würdest du zum Lesen empfehlen? [Audio Spur: 00:10:30-6]

Kris.: Ja. Das wichtigste Buch – kannst du dir wahrscheinlich denken – ist für mich von Antony Robbins: Das „Robbins Powerprinzip“, was letztendlich dafür gesorgt hat, dass ich jetzt mir das Business aufbauen konnte.

Das zweitwichtigste Buch in Sachen Marketing ist für mich Robert Cialdini: Die Psychologie des Überzeugens, wobei das natürlich Basics sind, aber es sind sehr wichtige Basics.

Im Marketing sollte man vieles auf das wesentliche reduzieren und es ist halt sehr sehr oft – Marketing!

Und da würde ich eben Robert Cialdini, Psychologie des Überzeugens, empfehlen, dadurch versuche ich einfach mal so einen gesunden Mix reinzukriegen.

Dann, noch ein sehr sehr gutes Buch: Von Dale Carnegie: Wie man Freunde gewinnt. Hört sich auf den ersten Blick vielleicht ein bisschen komisch an der Titel, auf Englisch ist das besser, da heißt es: How to win Friends and influence People, also: Wie gewinne ich Freunde und beeinflusse Leute. Und zwar nicht auf eine böse Art und Weise sondern auf eine ethisch korrekte. Es geht immer darum, Werte zu schaffen und dem anderen ein gutes Gefühl zu geben. Dieses Buch ist für mich eines der wichtigsten in dem Bereich.

Dann würde ich eben – was mir sehr viel bringt – inspirierende Geschichten lesen, also von anderen, da kann ich einmal auf deutsch – ich lese relativ viele englische Bücher muss ich dazu sagen – empfehlen das Buch von Richard Branson: Geht nicht gibts nicht. Das ist ein sehr sehr gutes Buch, wo er – also Richarad Branson der Milliardär – seine Geschichte erzählt und die von Mister Amazon: Jeff Bezos. Das geht in Richtung Onlinemarketing und ist auch sehr beeindruckend, wie er eben Amazon aufgebaut hat. Das sind meine fünf! <lacht> [Audio Spur: 00:12:17-3]

Dimitri.: Super! Vielen Dank. Ja, sehr spannend. Wenn du jetzt einem Anfänger, der jetzt nicht das Wissen hat wie du es geschildert hast, wenn du ihm empfehlen könntest irgendein Produkt zu kaufen oder in irgendein Produkt zu investieren, vielleicht auch eins von dir, welches Produkt würdest du dann empfehlen und warum? [Audio Spur: 00:12:40-5]

Kris.: Ich will jetzt auch gar nicht lügen, ich würde natürlich generell ein Produkt von mir empfehlen. Aber auch einfach aus dem Grund, weil  ich denke, dass ich – ich will nicht sagen, ich bin der Beste in dem Bereich Onlinemarketing – alles dafür gebe, dass ein Produkt so gut wie möglich wird. Was eben auch daran liegt, weil ich eine extrem tiefgehende Leidenschaft für dieses Thema habe, für Marketing und für Onlinebusiness.

Ich liebe Onlinebusiness, ich liebe Strukturen und da kann ich einfach mal meinen Experten Marketing Masterplan empfehlen, weil er eben wirklich ein gutes Gesamtpaket ist, um sich eben ein Business aufzubauen. Wobei das natürlich auch Arbeit ist. Also ich will jetzt hier nicht sagen, es geht ohne Arbeit, aber da ist eben wirklich genau das komprimiert. Natürlich nicht unendlich lang, aber komprimiert zusammengefasst wie man letztendlich sich ein Business mit seinem Wissen aufbaut. Vielleicht kannst du ja auch einen Link an der Stelle dann dazu posten. [Audio Spur: 00:13:43-4]

Dimitri.: Okay. Super. Du bist mittlerweile ja auch als Redner auf Konferenzen wie zum Beispiel dem Internet Marketing Kongress bekannt. Wie bist du dazu gekommen und warum machst du das überhaupt? Also, dass du nicht nur Produkte verkaufst sondern auch als Redner auf Konferenzen auftrittst? [Audio Spur: 00:14:04-7]

Kris.: Zunächst einmal macht es mir Spaß, mit Menschen in Kontakt zu kommen. Also ich mag es gerne, mit Menschen direkt zu interagieren, das ist für mich der erste Grund. Finanziell ist es nicht. Also es ist nicht so, dass mir das zigtausende von Euros bringt, aber es inspiriert mich, direktes Feedback zu bekommen. Also ich liebe es, mit Menschen direkt zu sprechen und eben direkt sofortiges Feedback zu erhalten und das ist für mich der Grund.

Wobei ich dazu auch sagen muss, dass ich jetzt nicht jemand bin – also ich will kein standardisierter Speaker werden – also jemand der wirklich im Flugzeug lebt und von einem Ort zum anderen rennt. Das wäre niemals meins, ich bin da viel zu sehr auf Lifestyle bedacht. Ich liebe auch Automatismus! Also ich liebe automatisierte Systeme, das ist für mich der größte Reiz in einem Onlinebusiness, aber wenn du das ganz große Bild haben willst, dann kann ich dazu sagen dass für mich (und das sollte jetzt auch nicht angeberisch klingen oder so) aber für mich ist mittlerweile Geld nicht mehr die Nummer eins, es ist mir nicht mehr so wichtig.

Natürlich, in einem Business geht es darum Geld zu verdienen und jeder der das irgendwie nicht auf die Reihe kriegt, der hat in meinen Augen keine Ahnung von Marketing und Business im Allgemeinen, der ist da völlig fehl am Platz.

Aber mir geht es eben wirklich darum Leuten zu helfen, also Leuten die unternehmerisch denken zu helfen, ein Business aufzubauen. Ich liebe es eben auch bei meinen Privatcoaching Kunden zu sehen, wie das Business wirklich wächst. Wie du mit wenig Dingen, die du den Menschen oben reingibst, wirklich unten raus extrem großen Einfluss hast und das ist für mich so der größte Push, wenn du so willst. [Audio Spur: 00:15:49-7]

Dimitri.: Wie würdest du dich jetzt generell selber als Person beschreiben? [Audio Spur: 00:15:55-4]

Kris.: <lacht> Bezogen auf… [Audio Spur: 00:15:56-9]

Dimitri.: Charaktereigenschaften. [Audio Spur: 00:15:59-2]

Kris.: Ich denke – ich will auch hier nicht angeben – dass ich ziemlich intelligent bin, dass ich eine ziemlich starke Empathie habe. Ich kann mich sehr sehr gut in mein Gegenüber hineinversetzen. Das sagen auch Leute, die mich eben privat kennen. Ich bin sehr strategisch. Wenn ich eine neue Sache lerne, will ich immer wissen was sind die fünf bis sechs Schritte, was sind die Stepps, wie muss ich vorgehen und so weiter. Also ich bin sehr geordnet im Kopf.

Auf der gleichen Ebene kann ich aber auch sagen, dass ich im Moment lebe. Ich bin nicht extrem spirituell, aber ich meditiere auch und ich kann auch abschalten. Und mein genereller Charakter ist einfach: Ich nehme das Leben auch nicht zu ernst. Ich bin wirklich ein lockerer Mensch. Ich finde es auch Quatsch, also man muss nicht immer – auch nicht im Business – verkrampft sein, das hat gar keinen Sinn. Und es ist eben auch das Feedback, was ich von meinen höchstbezahlenden Kunden bekomme, dass sie es eben lieben, wenn sie nicht, so wie viele Firmenchefs es sind verkrampft sein müssen, sondern eben lustig sein können.

Weil, wenn man eben immer mit einer gewissen Art von Humor (oder, ich will nicht sagen Humor) aber mit einer gewissen Art von Lockerheit kommt ist es auch einfacher. Und das ist – denke ich mal – auch eine ganz große Eigenschaft, die meine Person beschreibt, dass ich versuche immer komplizierte Dinge so einfach wie möglich zu machen. Und ich bin ungeduldig, was meine Ziele angeht. Ich will relativ schnell von A nach B kommen und bin da auch relativ verbissen drin. Also <lacht>, das ist jetzt mal eben so in zwei Minuten eine Personenbeschreibung von mir. [Audio Spur: 00:17:34-1]

Dimitri.: Was waren so deine größten Herausforderungen bisher, in deinem Leben? Gab es große Herausforderungen? [Audio Spur: 00:17:40-2]

Kris.: Mitarbeiter! Ja. Mitarbeiterführung. Also für mich, meine schwierigste Sache, die ich meistern musste. Ich denke aber auch, das ist bei anderen nicht anders. Ich denke, jeder der das schon einmal gemacht hat, weiß wie es ist, zu verstehen dass Menschen keine Maschinen sind. Natürlich nicht rational zu verstehen, sondern wirklich nur auf einer empathischen Ebene zu verstehen, dass Menschen „Menschen“ sind und Fehler machen. Und gerade in einem Onlinebusiness ist das noch einmal etwas ganz anderes. Als wenn ich jetzt einen Bürojob habe wo ich jeden Tag hin fahren muss und das so zu managen, dass alles läuft und wirklich sichergestellt ist, dass alles läuft. Das war für mich – würde ich sagen – das schwierigste zu managen.

Die anderen Sachen kann man alle erlernen, hier braucht man wirklich Geduld. Man muss sich einfühlen können, man muss die Vogelperspektive kriegen über sein Business. Das ist das schwierigste, denke ich. Alles andere ist erlernbar zu 100 Prozent. [Audio Spur: 00:18:34-2]

Dimitri.: Okay. Ja. Kris, welchen Berufswunsch hatten denn deine Eltern für dich? Gab es irgendwelche? [Audio Spur: 00:18:39-9]

Kris.: <lacht> Also ich will meine Eltern nicht schlecht reden, aber ich muss auch dazu sagen, dass sie mir nicht groß – was auch gut ist, weil ich eben dann ein Querdenker geworden bin – mir keine Sachen aufgedrängt haben. Sie haben nicht zu mir gesagt: Du wirst das und das, du musst das und das werden. Ich muss dazu sagen, dass ich nicht derjenige war, von dem man gedacht hätte, dass ich mal das werde, was ich heute bin.

Meine Eltern waren froh, dass ich eine Ausbildung hatte und dass ich wirklich zur Arbeit gefahren bin und das auch ernst genommen habe. Ich war nie jemand, der jetzt krankgemacht hat, wochenlang oder so und die waren eben zufrieden damit. Ich muss sagen, meine Eltern sind aus jetziger Sicht vielleicht für jemanden, der jetzt das Interview sieht, vielleicht nicht verständlich, aber meine Eltern hätten sich niemals eingemischt. Ich komme aus einem ganz normalen Haushalt, aus einem ganz normalen Haus, meine Eltern sind nicht reich, keiner aus meiner Familie ist reich, hat irgendwie mal groß Geld verdient, und es ist auch keiner von meinem Freundeskreis oder dem meiner Eltern. Und es war nicht damit zu rechnen.

Natürlich sind sie jetzt umso stolzer auf mich und umso glücklicher, aber letztendlich gab es nichts wo meine Eltern gesagt haben: Du musst das machen!

Meine Mutter und mein Vater  haben aber auch immer schon zu mir gesagt: Mach das was du aus deinem Herzen heraus für richtig empfindest.

Und ich würde aus der Perspektive sagen, auch wenn es jetzt ein bisschen out „of the box“ ist, dass meine Eltern mich sehr sehr gut erzogen haben. Also von der Denkweise her. Sonst wäre ich vielleicht nicht so offen für diese ganzen Sachen. [Audio Spur: 00:20:11-5]

Dimitri.: Gab es bewegende Momente oder irgendeinen bewegenden Moment in deinem Leben, wo du sagst: Das werde ich noch meinen Enkelkindern erzählen. [Audio Spur: 00:20:22-9]

Kris.: Allgemein oder rein bezogen auf Business? [Audio Spur: 00:20:23-1]

Dimitri.: Allgemein. [Audio Spur: 00:20:26-4]

Kris.: Oh je <lacht>. [Audio Spur: 00:20:26-5]

Dimitri.: Also, irgendein Moment in deinem Leben, von dem du sagst: Den werde ich nie vergessen und den werde ich noch meinen Enkelkindern erzählen. [Audio Spur: 00:20:32-5]

Kris.: Ich beziehe es mal ein bisschen aufs Business. Ich beziehe es wirklich mal auf das, weil ich denke, dass es für die Zuhörer/Leser interessant ist. Der Moment als ich wirklich (nicht nur rational sondern emotional und auf allen Ebenen) begriffen habe, dass ich mir alles, aber wirklich alles holen kann, was ich will!

Also wenn ich, sagen wir mal, ich will ein Sixpack haben, ich will – keine Ahnung – ich will die tollste Frau haben, ich will mein Penthouse… Also ich kann es mal eben kurz zeigen, nicht um anzugeben, aber das ist eben hier wo ich lebe und das war eben wirklich eine Sache, die ich lange lange visualisiert habe. Es war lange ein Traum von mir und ich habe mir das gewünscht und letztendlich ist es dadurch Realität geworden, dass ich die Sachen umgesetzt habe.

Und der Moment (ich bin mir da auch ganz sicher bei jedem Menschen) der Moment in dem ein Mensch versteht (also wirklich erlebt), dass man alles haben kann und alles erreichen kann. Ich will nicht sagen, man muss Millionär sein, man muss eine riesen GmbH haben, ein riesen Business …aber der Moment, wo man das versteht – Ich glaube, das ist für ganz viele ein Durchbruch! Und das war der verrückteste und emotionalste Moment in meinem Leben, glaube ich.

Als mir das klargeworden ist und vor allen Dingen auch emotional klargeworden ist, wie kurz das Leben auch ist. Also das Leben ist… Wenn man bedenkt, wie schnell fünf Jahre vergehen, sollte man das Leben genießen. Und von daher würde ich eben auch niemals – um darauf noch einmal zurückzukommen – so ein klassischer Speaker werden wollen. Wobei ich großen Respekt vor denen habe, aber jemand, der eben immer unterwegs ist und nur im Business ist, das ist für mich kein Leben. [Audio Spur: 00:22:21-7]

Dimitri.: Ja definitiv. Gab es bei dir auch – sage ich mal – gravierende Fehler, die du gemacht hast, jetzt aufs Business bezogen, und die du jetzt auf jeden Fall vermeiden würdest? [Audio Spur: 00:22:33-9]

Kris.: Sicher, klar. Ich habe zumindest am Anfang, in meiner Anfangszeit, relativ viele Sachen in der Grauzone gemacht, also mit Affiliate Marketing. Ich habe Sachen gemacht <lacht> die ich aus heutiger Sicht bestimmt nicht mehr machen würde und schon gar nicht ohne GmbH oder so was. Wobei natürlich, mit einer GmbH muss man auch haften. Aber das ist eine Sache, die ich heute nicht mehr gemacht hätte.

Dann –  was ich im Business gelernt habe – oder über Geschäftspartner, sind einfach (wobei ich keinem meiner Geschäftspartner etwas Böses will oder was schlechtes sagen will – aber wenn man sich kennenlernt, vielleicht kennst du es ja auch Dimitri) wenn du einen Menschen neu kennenlernst, dann zeigt der Mensch sich immer von seiner besten Seite, ja? Also immer! Wenn ich jemanden neu kennenlerne, dann sage ich: Super, lass uns das machen, alles toll und so weiter. Und man lernt die Menschen erst nach einer gewissen Zeit kennen, gerade im Business und das ist eine Sache, die ich gelernt habe, vor allen Dingen aber auch, dass viele nur Reden! Also viele sagen: Ich habe das und das vor, ich will das und das machen, ich mache das und das und ich bin ein Mensch, der wirklich die Dinge umsetzt…

Ich würde nie etwas nach außen committen, was ich nicht umsetzen würde. Vor allen Dingen bin ich deswegen auch eher zurückhaltend was das angeht, aber

es nervt mich wirklich auch ein bisschen, dass viele Menschen immer nur reden.

Sie sagen: Ich habe das vor, lass uns das zusammen machen, auch gerade bei Startups ist es oft so. Ich will das machen, das machen, das machen und wenn wir dann zur Praxis kommen, wird davon nichts umgesetzt. Und das sind die beiden „Fehler“ die ich gemacht habe, dass ich da nicht darauf gehört habe, dass ich das nicht wusste, dass ich zu schnell,  zu naiv war und ja, eben auch auf solche Dinge gehört habe in der Vergangenheit. Aber das ist alles cool und ich bin „happy“ mit jedem mit dem ich zusammengearbeitet habe und bereue das nicht. Nur ich bin jemand, der Praxis will. Wenn ich was sage, dann mache ich das, da gibt es kein B mehr, da gibt es nur noch A. [Audio Spur: 00:24:27-4]

Dimitri.: Klassische Frage: Lohnt es sich deiner Meinung nach heute überhaupt noch ins Internet Business einzusteigen? Es gibt viele die sagen, der Zug ist abgefahren, ist alles viel zu überlaufen. [Audio Spur: 00:24:41-0]

Kris.: Ja, das sind meistens die Leute, die nicht erfolgreich sind, die das sagen <lacht>, also das ist ganz oft so, das ist klar, das sagen viele und man sollte sich immer fragen: Wer ist die Person, die das zu mir sagt? Also welche Person sagt: Der Zug ist abgefahren, hat die wirklich ein „Recht“ das zu sagen? Das Internet ist wirklich wahrscheinlich die sich am schnellsten verändernde Plattform und klar, durch die schnellen Veränderungen gehen natürlich Gelegenheiten verloren. Aber auf der anderen Seite entstehen auch jeden Tag neue Gelegenheiten.

Wenn wir jetzt mal von dem Info-Markt sprechen, also sich mit seinem Wissen ein Business aufzubauen, ist es immer noch die beste und ich meine immer noch die schnellste Methode, sich ein Business aufzubauen und dabei wirklich einen Sinn zu haben. Natürlich hat jedes Business seinen Sinn, aber es ist für mich oftmals sehr substanzlos und hier tut man wirklich Menschen etwas Gutes und sich selber und es ist eine der besten Zeiten jetzt einzusteigen und sich ein Business aufzubauen.

Ich persönlich bin ja auch der beste Beweis dafür. Und ich verdiene eben nicht nur Geld damit, dass ich anderen Leuten sage, wie ich Geld verdiene, sondern wir machen das eben mit ganz vielen verschiedenen Coaches und Experten und Kunden und Freunden von mir, die ebenfalls sehr sehr erfolgreich sind und das beweist eben, das ist jetzt die beste Chance ever. Weil durch die schnellen Veränderungen gigantische Möglichkeiten für viele tausend Menschen entstehen, gerade in Deutschland. Weil wir hier wirklich sehr konservativ sind, sehr zurückhaltend, was die Dinge angeht im Gegensatz zu den Staaten und von daher, wenn man sich die Staaten anguckt, sieht man auch, wie groß das Potenzial hier noch ist. [Audio Spur: 00:26:18-0]

Dimitri.: Ja definitiv. Und, du hattest ja eingangs gesagt, wenn du jetzt noch einmal neu starten würdest, dann würdest du auch mit einem eigenen Produkt beginnen. [Audio Spur: 00:26:27-0]

Kris.: Ja. [Audio Spur: 00:26:27-6]

Dimitri.: Was würdest du Neulingen, die jetzt mit einsteigen möchten, raten? Direkt ein eigenes Produkt oder doch mit Affiliate Marketing zu starten oder mit einer Kombination daraus? [Audio Spur: 00:26:41-2]

Kris.: Ich finde, Affiliate Marketing ist eine gute Ergänzung für ein Business. Also wenn man wirklich auf eine bestehende Datenbank von Interessenten zurückgreifen kann, dann ist es eine sehr sehr gute  Ergänzung, aber in meinen Augen keine Grundlage für ein reines Business. Ist ja klar, wenn ich jetzt einen Riesenblog habe. Wenn ich mir deinen Blog angucke, der ist natürlich riesig. Wie gesagt,  ich kenne einige die machen mit ppc viel Geld, also die kaufen traffic, aber generell?

Ich weiß halt, dass der Moment, wo man ein eigenes Produkt hat, auch eine gewisse Sicherheit mit sich bringt. Man hat eben Partner, die man holen kann, die mein Produkt bewerben, ich habe etwas eigenes. Und das ist – also für mich – vom Feeling her, ich würde es jedem empfehlen, sofort mit einem eigenen Produkt zu starten, definitiv. [Audio Spur: 00:27:28-1]

Dimitri.: Okay. Gibt es von deiner Seite aus Ratschläge, wie man – sage ich mal – relativ große Partner gewinnen oder deren Interesse man überhaupt wecken kann? Weil,  nicht jeder Partner ist ja daran interessiert mit jedem – sage ich mal – zu arbeiten. [Audio Spur: 00:27:42-8]

Kris.: Ja, genau.

Das wichtigste ist – denke ich – um große Partner zu gewinnen, erst einmal ein ganz einfaches Sprichwort und zwar: Erst geben und dann nehmen. Und nicht erst nehmen und dann geben.

Und das einfach mal zu verstehen und auch zu wertschätzen, dass ein großer Partner vielleicht nicht so viel Zeit hat, also die Wertschätzung der Zeit und die Wertschätzung, dass er sich überhaupt die Zeit nimmt für einen, das erst einmal zu zeigen.

Die Leute sind zum Teil wirklich respektlos, was das angeht. Ich will nicht sagen, dass ich irgendwie was Besseres bin, aber ich kriege eine E-Mail: Ich will morgen mein Produkt loungen, bist du dabei? Nein, tut mir leider nicht. Warum denn nicht? Und dann sind sie sauer und so weiter. Und auch bei meinen Joint Venture mit großen Partnern, ist es dasselbe.

Also vielleicht erst einmal das Produkt des anderen bewerben, vielleicht in dem Fall doch Affiliate Marketing machen und dann zu sagen: Du, ich habe letzten Monat zehn Verkäufe generiert bei dir, habe vor noch weitere 100 zu generieren diesen Monat, wie sieht es denn aus, würdest du mein Produkt bewerben? Und ich kann dir garantieren, da kann ich natürlich nur für mich sprechen, aber ich bin mir sicher, dass es bei vielen anderen auch so ist beziehungsweise weiß ich es aus anderen Bereichen. Wir machen eben nicht nur Marketing sondern viele andere Bereiche auch, dass das wesentlich besser ankommt. Und das ist ein ganz einfaches deutsches Sprichwort: Erst geben, dann nehmen. [Audio Spur: 00:29:03-0]

Dimitri.: Welche Nischen würdest du empfehlen, wo man sagen kann: Die sind lukrativ? Welche würdest du empfehlen, oder wo würdest du denn generell noch einsteigen? [Audio Spur: 00:29:17-7]

Kris.: Also dazu habe ich auch ein sehr gutes Video auf meinem Blog, www.krisstelljes.de, und dazu kann ich sagen, dass Abraham Maslow folgendes rausgefunden hat: Maslow ist ein Wissenschaftler, welcher vor einiger Zeit eine Pyramide aufgestellt hat – und zwar die Bedürfnispyramide. Und es gibt da eben verschiedene Ebenen. Und die Bedürfnispyramide besagt eben im Groben, dass wenn immer ein unteres Bedürfnis erfüllt ist, der Mensch automatisch zu dem nächsthöheren möchte und die unterste Ebene der Bedürfnispyramide sind eben Grundbedürfnisse, also Nahrung, Wärme, das was wir brauchen zum Überleben.

Wenn wir das haben, wollen wir Sicherheit. Dann wollen wir eben wissen: Wir haben ein Dach über dem Kopf. Und nicht nur heute, sondern auch die nächsten 30 Tage oder die nächsten Jahre und Geld auf dem Konto. Also das ist eben aus heutiger Sicht. Früher waren es eben andere Dinge wie zum Beispiel vielleicht in einem Stamm zu leben und so weiter. Heute ist es Geld auf dem Konto zu haben.

Wenn das erfüllt ist, wollen wir automatisch Beziehungen haben. Das ist eben die dritte Ebene. Also Beziehungen zu Freunden, zur Familie, zum Partner und so weiter. Und wenn man sich das anguckt, oder wenn man sich wirklich damit beschäftigt, weiß man, dass 80 bis 90 Prozent der Menschen sich in diesen drei Ebenen bewegen. Also sie haben in diesen drei Ebenen ein Problem und das sind die drei großen Mega-Märkte. Das ist eben ganz unten Gesundheit und Fitness und eben alles, was mit Aussehen zu tun hat, was eben darauf zurückzuführen ist, auf Geld und Business. Und zum Schluss ist es Beziehung und Dating und alles was damit zu tun hat, damit wird 80 bis 90 Prozent des Geldes verdient, weil die meisten Menschen in diesen Märkten zu kämpfen haben.

Dann gibt es eben noch die zehn bis zwanzig Prozent, die ich irrationale Leidenschaften nenne, das sind also Märkte, wo Menschen – zum Beispiel Golfer – eine extrem hohe Leidenschaft haben, also etwas was übers Rationale hinaus geht, was natürlich auch möglich ist. Also, das sind – wenn du so willst – die vier Mega-Märkte: Noch mal für die Leser: Gesundheit und Fitness, Geld und Business, Beziehung und Dating, und alle Märkte, wo ein Mensch eine irrationale Leidenschaft hat. [Audio Spur: 00:31:35-1]

Dimitri.: Das heißt also, diese klassische Aussage: Suche dir eine Nische, wo nicht so viel Wettbewerb ist und versuche dein Produkt zu verkaufen, funktionier deiner Meinung nach jetzt nicht so gut? Man müsste schon in die Nische gehen, in den Bereich, wo auch ordentlich Geld gemacht wird? [Audio Spur: 00:31:51-5]

Kris.: Also, das muss man differenzieren. Wie gesagt, natürlich stimmt es, das würde ich jedem empfehlen, in eine der drei Nischen zu gehen, aber umso mehr man sich spezialisiert.. Es gibt ja viele Subnischen in diesen  Nischen. Also gehen wir mal Gesundheit und Fitness an, Akne oder so. Jetzt mal als Beispiel. Das ist natürlich eine Subnische aus dem Gesundheitsbereich und was klar sein muss:

Umso mehr man sich spezialisiert auf ein bestimmtes Thema, umso höher bezahlt ist man und umso mehr wird man als Experte wahrgenommen.

Das kennst du ja, wenn du zum Arzt gehst, zum Hausarzt, du hast ein Problem und der weiß nicht weiter, dann schickt der dich zu einem…? [Audio Spur: 00:32:34-4]

Dimitri.: Spezialisten! [Audio Spur: 00:32:34-7]

Kris.: Genau. Und sobald man ein Spezialist ist, ist es auch glaubhafter. Ich würde mich aber niemals von der Konkurrenz abschrecken lassen. Also für mich gibt es sowieso drei Dinge, um einen Markt zu testen sozusagen, das ist einmal: Der Kunde sucht proaktiv danach, also einfach aus dem Grunde, damit ich ihn abgreifen kann. Weil, wenn er zum Beispiel nach Akne sucht, dann habe ich die Möglichkeit, ihn da abzugreifen. Dann: Der Kunde hat ein emotionales Problem, also es stört ihn nicht nur logisch, ja, weil uns das meistens gar nicht stört, sondern emotional und dann: Ist es mindestens einer aus 1000 Leuten, der dieses Problem hat, rein statistisch gesehen.

Wobei es natürlich auch Märkte gibt, die extrem klein sind, aber extrem hoch bezahlt. Also das sind so die drei Dinge. Also ich habe keine Angst vor der Konkurrenz. Warum soll ich Angst vor der Konkurrenz haben, wenn ich Ahnung habe von Marketing und mich dort weiterbilde im Internet?. Es ist eben so, dass derjenige, der das bessere Marketing macht, der die besseren Klickpreise zum Beispiel hinkriegt, also black squid und ppc, der macht das Rennen. [Audio Spur: 00:33:40-8]

Dimitri.: Okay. Also du hast ja anfangs gesagt, wenn du ein Produkt einführen würdest, würdest du das über ppc-Marketing machen? [Audio Spur: 00:33:49-1]

Kris.: Wenn ich Startkapital hätte! [Audio Spur: 00:33:47-9]

Dimitri.: Wenn du Startkapital hättest. Wie würdest du jetzt ein Produkt auf dem Markt einführen? Was wäre so der Königsweg dafür?  [Audio Spur: 00:34:09-1]

Kris.: Ich würde jetzt – aus heutiger Sicht – wahrscheinlich ein Webinar machen und dieses automatisieren. Ich würde sozusagen ein automatisiertes Webinar machen, wo ich auch nicht sage, das Webinar ist live oder ähnliches – also ich würde niemals sagen: Willkommen zum Live-Webinar. Es ist nicht live, aber man kann den Leuten eben das Feeling geben. Dass es also eine Veranstaltung ist. Das würde ich in Zusammenhang mit einer Verknappungskampagne machen und würde das dann über ppc bewerben. So würde ich es machen wenn ich  keine Partner hätte, nichts, und auch keine potenziellen Partner in Sicht sind und ich – wie gesagt – nur meine 500 Euro Startkapital hätte. [Audio Spur: 00:34:50-0]

Dimitri.: Was glaubst du, warum scheitern die meisten? Also, die meisten verdienen ja im Internet nicht das Geld, was sie gerne hätten. Und was ist der Grund dafür, warum die meisten scheitern? [Audio Spur: 00:35:01-7]

Kris.: Ich würde gar nicht sagen, dass die meisten kein Geld im Internet verdienen. Also ich persönlich kenne nahezu hunderte von Leuten, die im Internet sehr sehr viel Geld verdienen. Aber..

Der Grund warum eben natürlich prozentual gesehen die meisten scheitern ist A weil sie zu wenig Praxis machen und zu viel Theorie machen, B weil sie sich nicht fokussieren und C weil sie nicht an sich glauben oder nicht an das glauben, was sie machen. Ganz oft. Und das sind eben die drei Gründe und der größte Grund ist eben: Keine Praxis! Also die Sachen nicht umsetzen sozusagen.

[Audio Spur: 00:35:38-8]

Dimitri.: Okay. Macht Geld glücklich? [Audio Spur: 00:35:43-8]

Kris.: Nein! Geld an sich nein, auf keinen Fall. Also Geld an sich macht niemals glücklich. Geld löst gewisse Sorgen würde ich sagen. Ich brauche mir jetzt z.B. keine Gedanken mehr zu machen. Also ich könnte meine Miete die nächsten – was weiß ich – wie viele Jahre bezahlen. Ich könnte hier wahrscheinlich für immer leben. Ich will nicht sagen: Ich müsste nie wieder arbeiten. Aber ich könnte bestimmt bis ich sehr sehr alt bin davon leben und das ist eben eine Sorge, die bei einem verschwindet.

Andererseits, natürlich ist es auch schön. Geld ist nun Mal auf unserem Planeten das Mittel zum Zweck, also wir können uns mit Geld viele viele Dinge ermöglichen. Beispiel: Ich fliege jetzt in drei Wochen nach Chicago, danach nach Las Vegas, das wäre eben gar nicht möglich ohne wirklich viel viel Geld zu haben, nicht auf die Art und Weise jedenfalls, und es macht nicht glücklich, auf gar keinen Fall. Wenn man keine Erfüllung hat innerlich, das Geld ist dann halt nur eine weitere Stimulation im Leben, wie Fern sehen oder irgendwelche Dinge. Es ist nicht die Sache, die glücklich macht. Aber wenn man allgemein ein herzensguter Mensch ist und wirklich Spaß hat im Leben und Freunde hat und das liebt was man tut vor allen Dingen, dann ist es eine sehr sehr schöne Ergänzung, so würde ich es mal nennen. Aber es ist kein glücklich machendes Allheilmittel, auf gar keinen Fall. Und da kenne ich eben auch viele, die gar nicht so glücklich sind, obwohl sie sehr sehr viel Geld haben. [Audio Spur: 00:37:23-2]

Dimitri.: Ja Kris, wie sieht denn so dein typischer Alltag aus? Gibt es da bestimmte Dinge, die sich immer wieder abspielen? [Audio Spur: 00:37:34-8]

Kris.: Also einen typischen Alltag gibt es bei mir nicht, weil ich versuche jeden Tag meine Komfortzone zu verlassen, also ich versuche – was natürlich nie in der Praxis geht – jeden Tag was anderes zu machen. Ich bin kein Mensch, der extrem früh aufsteht, also ich hasse es wie die Pest. Ich steh vielleicht nur noch mal früh auf, wenn ich zum Flughafen fahre, in den Urlaub fliege oder so, aber auch da versuche ich sogar auch die Flugzeiten nicht ganz so früh zu kriegen <lacht> wobei, wenn man in die USA fliegt, dann fliegst du natürlich um zehn los, bist um zwölf da, und dann hat man natürlich einen extremen Jetlag. Wenn ich aufstehe, dann ist es meistens schon hell draußen und dann setze ich mich erst einmal hier auf meine Dachterrasse und fange erst mal an zu lesen. Ich lese erst einmal eine Stunde oder ich gehe zum Sport.

Ich mache halt nicht jeden Tag Sport, drei Tage die Woche, dann habe ich halt so ein Ritual: Ich trinke ein Liter Wasser, ich mache ein paar Dinge, gucke mir auch – ist eine neue Sache, die ich gerade am Experimentieren bin – sofort nach dem Aufstehen lustige Sachen an, wie zum Beispiel Mario Barth, den ich extrem lustig finde, um einfach direkt.. weil, es ist eben so, die ersten Minuten, in denen wir in den Tag starten, setten sozusagen den Rest des Tages.

Wenn ich mich in den ersten Minuten schlecht ernähre und schlecht gelaunt bin, dann bin ich das den ganzen Tag und ziehe das auch so durch.

Und ich versuche, wenn ich aufstehe – was manchmal zehn ist, manchmal elf – mich erst einmal fit zu machen und das Leben zu genießen und lege mich wirklich auf meine Dachterrasse. Dann gehe ich zum Sport und dann führe ich mit meinen Mitarbeitern Gespräche. Dann gucken wir: Wie ist die Lage, wie ist der Stand? Wobei wir sowieso reports machen, also die schicken mir reports, aber dann gehe ich eben durch: wie ist die Lage, wie ist der Stand? Und natürlich, was immer nebenbei passiert,  ist morgens das Visualisieren. Nee, ich habe noch eine Sache vergessen: Ich meditiere morgens. Ich versuche jeden Morgen 20 Minuten Meditation zu machen, um eben in den Moment hereinzukommen. Wobei mir das noch nicht immer so ganz gelingt, aber es ist auf jeden Fall schön.

Dann arbeite ich in Anführungszeichen, also ich bin kein Mensch, der den ganzen Tag hier herum liegt und nichts macht, das könnte ich niemals.

Ich habe versucht, eine Zeitlang nicht zu arbeiten, es ist absolut langweilig, es ist nicht cool.

Und dann mache ich eben meine Sachen. Bei mir ist ja auch „arbeiten“, mich weiterzubilden, also wenn ich ein gutes Buch lese auf meinem Kindle oder so was, das ist ja auch Arbeit. Oder ich erstelle eben Content oder ich telefoniere mit Geschäftspartnern. Das ist so mein Arbeitsalltag. Dann – gerade im Sommer – das kann bei mir ganz stark schwanken, arbeite ich meistens nur drei bis vier Stunden am Tag, manchmal aber auch zwölf. Also es kann ganz krass schwanken, aber ich würde schon sagen, dass ich im Sommer weniger arbeite.

Ja, und dann mache ich irgendwelche Sachen, die mir Spaß machen. Dann mache ich 100 Prozent, ja, Leben genießen. Was machen wir? Wakeboarden, wobei ich da auch gerade erst anfange. Ich gehe mit Freunden grillen, wir gehen was essen. Ich versuche immer so viel wie möglich zu machen. Oder ich bin halt gar nicht hier, ich bin auch ganz oft im Ausland oder bei Freunden in Süddeutschland und so weiter oder ich habe hier Besuch von einem Freund oder ähnliches. Also ich bin da relativ ausgefüllt, sage ich mal <lacht>, also mir wird nicht langweilig. [Audio Spur: 00:41:11-1]

Dimitri.: Ja. Schön. Gibt es Dinge, die dich an der Internetmarketingszene ärgern? Wo du sagst: Das gefällt mir gar nicht. [Audio Spur: 00:41:20-4]

Kris.: Ja. Zunächst einmal, die Info-Marketingszene meinst du wahrscheinlich eher? [Audio Spur: 00:41:28-0]

Dimitri.: Genau. [Audio Spur: 00:41:28-1]

Kris.: Ja, definitiv und zwar vor allen Dingen gibt es zwei Seiten die mich stören. Auf der einen Seite gibt es Leute, die irgendwelche unrealistischen Versprechen machen, die keine guten Produkte abliefern. Aber es gibt eben auch Leute, die extrem gute Produkte abliefern, also ich habe eben auch sehr sehr viele Freunde, die sehr gut in dem Bereich sind. Auf der anderen Seite – was mich aber noch viel mehr nervt – sind eben diese Leute, die pessimistisch in irgendwelchen Facebook-Gruppen rumhocken und sich über andere Leute aufregen, was sowieso sofort den Erfolg verschließt und dann die Leute, die oftmals sehr sehr theoretisch an ein Thema rangehen und nie in die Praxis es umgesetzt haben, aber trotzdem sagen sie, dass es in der Praxis nicht funktioniert.

Also ich gebe dir mal ein Beispiel: Theorie und Praxis ist ein Riesenunterschied. Ich kann jetzt hier so ein dickes Tauseil aufspannen, es ist völlig windstill und du gehst hier in meinem Wohnzimmer darüber. Kein Problem, oder? Also das ist locker möglich. Spannen wir das gleiche Seil aber über eine 1000 Meter hohe Schlucht, es ist windstill, es sind genau dieselben Gegebenheiten, geh da mal so rüber!?

Und das sind eben die Sachen, die mich so ein bisschen aufregen. Ich rege mich da aber auch nicht drüber auf! Also es ist nicht so. Jeder Mensch soll das machen, was ihn glücklich macht. Also ich sage zwar, ich rege mich darüber auf, aber ich sitze jetzt nicht da und ärgere mich dann oder so etwas, also ich belächle das eher. Ich finde es ziemlich lustig, was da zum Teil abgeht und ich kann dir auch jetzt direkt in die Kamera sagen: Wenn sich irgendwer über mich ärgert, dann kriegt er von mir keinen Response, es sei denn es ist konstruktiv und ich lache da immer sehr gerne drüber, also es ist dann wieder ein Grund für mich, morgens zu lachen!

Das ist nur eben so in die Kamera gesagt. Wobei ich nicht glaube, dass ein Mensch einen anderen Menschen grundsätzlich gut oder schlecht findet. Ich denke, das sind irgendwelche Glaubenssätze, die falsch programmiert wurden oder so etwas. Also jeder Mensch ist prinzipiell gut. Und ich denke, dass man in jedem – auch in seinen schlimmsten Feinden – etwas Gutes finden, wobei ich keine Feinde habe, also alles gut <lacht>. [Audio Spur: 00:43:36-1]

Dimitri.: Welche Maßnahmen nutzt du hauptsächlich um Traffic auf der Seite zu generieren? Gibt es kostenlose traffic Methoden, die du sehr gerne anwendest? [Audio Spur: 00:43:48-9]

Kris.: Also wir versuchen generell, eine gesunde Mischung hereinzukriegen. Wobei ich sagen muss, dass ppc – weil es eben unlimited ist, also wir haben hier keine Limits – den größten traffic bei mir reinbringt und Partner auch zum Teil, also Partnerschaften ppc. Das sind so 80, 90 Prozent, würde ich sagen. Aber trotzdem gibt es gewisse Dinge, die einfach für mich wichtig sind, wie  zum  Beispiel eine Facebook Präsenz zu haben, im Leben wirklich mit Leuten in Kontakt zu treten, auch nicht nur für mich, sondern für meine Coaches.

Mit Facebook und Suchmaschinenoptimierung sind wir auch mittlerweile relativ gut aufgestellt – da hast du ja auch ein, zwei Tipps – also da hast du mir auch schon Tipps gegeben, wo ich dir sehr dankbar für bin. Aber ja, also ich würde sagen, free traffic Methoden machen bei uns, also SEO, social media, macht bei uns zehn Prozent aus, je nach Business. Wir haben verschiedene Business, da gibt es auch mehr oder weniger und den Rest ppc und Partner. Weil es einfach eben am effizientesten ist und am ökonomischsten, wenn du so willst. Und es bringt einfach am meisten. [Audio Spur: 00:44:49-9]

Dimitri.: Also mal angenommen, man hat eine Liste. Die meisten versuchen sich ja eine Liste aufzubauen und da stellt sich die Frage: Wie oft sollte man seine Liste anschreiben deiner Meinung nach oder wann ist das Limit erreicht? [Audio Spur: 00:45:09-8]

Kris.: Ich denke nicht, dass es da ein Limit gibt. Ich schreibe meine Liste fast täglich an, also alle zwei, drei Tage, jedenfalls die Liste wo ich mit meinem Namen stehe. So machen wir es aber auch bei allen joint venture Partnern und zwar aus folgendem Grund: Was wir nicht nur machen ist Verkauf.

Wir veröffentlichen Blogvideos, kostenlose Videos, kostenlose Tipps, immer, also immer wieder auf ein Produkt kommt mindestens ein sehr sehr hochwertiges Video. Also ich will jetzt nicht dass jemand schreit: Nein, das war gar nicht so! Ich will jetzt nicht sagen, das ist in Stein gemeißelt, aber wir versuchen das schon wirklich so zu händeln und wenn eine Person damit ein Problem hat, dann soll sie sich austragen.

Generell sehe ich es aber so an, dass auch Sachen zu verkaufen oder der Zweck eines Produktes ein Werteaustausch ist. Das heißt also ich verkaufe jemandem etwas und gebe dadurch Wert, der wesentlich höher ist, als das was der Kunde bezahlt. Wenn ich es richtig mache, und kriege dadurch Wert in Form von Geld wieder oder zurück oder in welcher Form auch immer. Es ist nur ein Werteaustausch.

Werteaustausche sind win win Situationen und etwas absolut positives und von daher: Ich denke nicht, dass es da ein Limit gibt und jeder der Mal ein Produkt von mir gekauft hat weiß, dass es sehr sehr hochwertig ist. Oder auch von einem meiner joint venture Partner und dazu muss gesagt sein, dass ich auch einen wichtigen Grundsatz habe, und zwar, wenn wir ein Produkt erstellen, dann versuchen wir das Produkt so perfekt wie nur möglich zu machen. Und zwar aus folgendem Grund: Also ich kann auch sagen, oder ich habe eine sehr sehr gute Möglichkeit gefunden, auch Privatcoachingkunden von mir, die rein wirtschaftlich orientiert sind, also die wirklich aus einem ganz anderen Business kommen und das sozusagen machen wollen, um Geld zu verdienen. Also rein um Geld zu verdienen.

Das ist natürlich keine gute Grundlage und so weiter, aber was ich dann herausgefunden habe, um diesen Leuten eben klarzumachen, wie wichtig es ist, dass das Produkt voll geil ist und wirklich dem Kunden genau das Problem löst, was er hat, ganz einfach: Welcher Kunde ist der am leichtesten für mich zu gewinnendste Kunde? Also welcher Kunde kauft am ehesten von mir, oder welche Person? [Audio Spur: 00:47:21-0]

Dimitri.: Der schon Produkte von dir gekauft hat. [Audio Spur: 00:47:23-7]

Kris.: Genau. Eine Person, die ein Produkt von mir gekauft hat und Ultra zufrieden war! Deswegen, allein aus wirtschaftlicher Sicht, ergibt es keinen Sinn, keine guten Produkte zu erstellen. Sobald ich ein gutes Produkt habe, ist es nichts weiter mehr als ein Werteaustausch, was ich in Form von Geld mache und von daher sehe ich als eine sehr sehr gute Sache an, nahezu – ich will nicht sagen täglich – aber wirklich jeden zweiten, dritten Tag, meine Liste anzuschreiben und auch die meiner joint venture Partner. Und deswegen, also rein einmal, um dir das mal zu erklären, warum es da kein Limit gibt für mich. Und es gibt natürlich in jeder E-Mail einen Austragelink, also wenn das jemand nicht will, dann gut. [Audio Spur: 00:48:07-9]

Dimitri.: Genau, das kommt noch dazu. Welche Aufgaben sollte man deiner Meinung nach unbedingt outsourcen, also weggeben und welche unbedingt selber machen?  [Audio Spur: 00:48:22-3]

Kris.: Also ich denke, eine der wichtigsten Sachen ist – wenn man mit seinem Namen Produkte erstellt – einer der ersten Dinge, die ich outsourcen würde, den Kundensupport, also die Anfragen von Kunden. Das Problem beim Support ist: Es sind nicht immer nur die Leute, die sehr zufrieden sind, was einen natürlich – genau wie Nachrichten gucken – auch eben ganz schnell in negative Stimmung bringen kann. Wobei ich konstruktives Feedback immer gerne erhalte und das kommt auch alles so zu mir durch. Also wenn es konstruktiv ist, super!

Aber ansonsten ist es eine Sache, die mich eben runterziehen kann und das will ich nicht und es ist eben auch, ja, es dauert eben auch lange. Je nachdem wie groß das Business ist. Das ist eine der ersten Sachen, die ich outsourcen würde. Outsourcen heißt – für diejenigen, die es nicht wissen, ich weiß ja nicht wer das alles ließt, Sachen abgeben.

Dann eine weitere Sache, die ich outsourcen würde als nächstes, wären Grafiken, also kleine Grafikarbeiten. Weil das wirklich eine Sache ist, die Leute extrem gut können und dafür nicht viel Geld nehmen und dann musst du halt andere Sachen outsourcen. Dann fängst du an, bestimmte Automatismen outzusourcen, also Brücken zu schaffen, wo sozusagen ein Mensch noch etwas manuell machen muss, Verwaltung, Buchhaltung, ja, da kommen eben ganz viele Dinge dazu.

Dann hat man eine Person, die andere Leute delegiert und so weiter, also Manager in seiner Firma, aber trotzdem – dabei gesagt – ich würde am Anfang niemals etwas outsourcen, jedenfalls nicht großartig. Also ich würde niemals starten und wenn ich 500 Euro hätte, diese 500 Euro einem Grafiker geben. Es gibt auch ein sehr gutes Buch von den Basecamp, also es gibt so ein Managementprogramm, das heißt Basecamp und da gibt es ein sehr gutes Buch, das heißt: We work! Und die sagen eben auch da, dass man erst Aufgaben abgeben sollte, wenn es wirklich schmerzt. Also wenn man wirklich sagt: Okay, jetzt kann ich das nicht mehr selber machen. Dann abgeben, aber nicht vorher! [Audio Spur: 00:50:29-5]

Dimitri.: Ja, sehr sehr spannend, jetzt die letzte Frage, die ich dir sehr gerne stellen würde: Was sind so deine nächsten Ziele oder was können wir von dir in naher Zukunft, erwarten? Vielleicht ein neues Produkt oder was sind so deine nächsten Ziele? [Audio Spur: 00:50:43-8]

Kris.: Also marketingtechnisch veröffentlichen wir natürlich regelmäßig Produkte, wenn es neue gute Sachen gibt, die wir so anwenden und für uns als erfolgreich getestet haben – das wird es regelmäßig Dinge geben.

Für mich interessant ist jetzt – was ich jetzt am Versuchen bin oder merke und denke, ich kann das mittlerweile relativ gut – ist halt, ein bisschen in die Richtung Persönlichkeitsentwicklung zu gehen oder noch andere Bereiche anzugehen, aber nicht wirtschaftlich gesehen. Also rein aus dem Grund weil  ich es cool finde und man danach sehr oft gefragt wird, das von mir.

Was wir noch machen, sind halt Ausbau unserer joint venture Partnerschaften. Also wir sind ja im Datingbereich sehr stark vertreten, in anderen Bereichen da wirklich Gas zu geben, den ppc traffic zu erhöhen und wirklich versuchen, das Ganze zu skalieren. Dann für mich, also was für mich noch ein Ziel ist, ist halt: Ich bin dabei, in Startups zu investieren und da ebenso als eine Art Business Angel tätig zu werden. Ja, aber ansonsten habe ich eben auch privat… also ich lebe auch gerne und mache mir da keinen zu großen Druck.

Natürlich sind Ziele wichtig und wir forcieren die auch, wir haben Visionboards und Philosophien die wir ansteuern, aber generell sind das so meine beruflichen Ziele und dann gibt es natürlich noch einige private Ziele.

Generell bin ich halt echt froh, dass ich jeden Tag aufwache und gesund bin.

Also das ist für mich – also wirklich jetzt – für mich, wenn man betrachtet wie kurz das Leben ist. Ich habe da auch letztens mit einem Freund drüber geredet, in was für einer Zeit wir eigentlich leben. Also man muss sich mal vorstellen, was für Zeiten es noch vor 70 Jahren waren hier, Verhältnisse, und was für ein Riesenglück wir überhaupt haben, dass wir in diesem kleinen Zeitfenster leben, wo das Leben so schön ist und wir alles erreichen können und einfach auch Spaß haben können, das Leben genießen und das versuche ich jeden Tag. Wer weiß, wie es in 60 Jahren wieder wird. Und da bin ich jeden Tag auch dankbar für und das sind so meine persönlichen Ziele, wenn du so willst. Also einfach so weiter – natürlich nicht stagnieren – weil, das ist auch so ein Ding natürlich.

Weil, wenn man sagt: Ich bleibe jetzt so, das funktioniert nicht. Weil, es ist so, wenn ich eine Blume nicht gieße, dann geht sie ein, sie bleibt nicht statisch.

Das Leben ist nicht statisch, das Leben ist dynamisch, ist immer Bewegung. Und was nicht wächst, wie eine Blume nicht wächst, das stagniert auf diesem Planeten.

Und von daher: Immer weiter entwickeln, in allen Bereichen. Ich habe natürlich – jeder der Tony Robens kennt, kennt das real of Life, also verschiedene Lebensbereiche – wo ich in jedem Bereich mich weiterentwickeln möchte. Das sind so meine Ziele und da ist natürlich ein Bereich auch Business für mich. [Audio Spur: 00:53:38-9]

Dimitri.: Ja, sehr sehr spannend! [Audio Spur: 00:53:41-8]

Kris.: Danke. [Audio Spur: 00:53:41-8]

Dimitri.: Ja Kris, dann sind wir am Ende des Interviews angekommen. Ich danke dir sehr für deine Zeit, die du dir genommen hast und für dieses spannende Interview. Also mir hat es Spaß gemacht. Ich wünsche dir weiterhin alles alles Gute, viel Erfolg, viel Glück und noch einmal vielen vielen Dank für das Interview. [Audio Spur: 00:54:03-4]

Kris.: Ja, kann ich nur zurückgeben – den Ball, zurückwerfen. Ich freue mich natürlich auch, dass du dir die Zeit genommen hast für mich, das Interview hier vorzubereiten und mit mir zu  machen oder zu halten. Dir natürlich auch weiterhin viel Glück und auch allen, die das jetzt sehen: Ich wünsche euch wirklich oder wünsche dir, das Beste!

Ich hoffe, dass du die Dinge in deinem Leben so umgesetzt bekommst, wie du sie umsetzen möchtest. Steuer die Ziele mit Praxis an, mach Theorie, ist auch wichtig. Immer weiterbilden, immer weiter lernen, immer weiter neue Informationen reinkriegen, aber auch wirklich umsetzen. Weil, dann vermeidest du auch den Informationsoverload. Ansonsten wünsche ich allen, die das hier lesen einen wunderschönen Tag und natürlich auch dir Dimitri, und hoffe, dass wir uns vielleicht irgendwann auch einmal persönlich über den Weg laufen. Also von meiner Seite aus allen einen wunderschönen Tag und bis dann. [Audio Spur: 00:54:54-1]

Dimitri.: Ja, sehr gerne. [Audio Spur: 00:54:58-0]

Dimitri Schneider ist Internetmarketer mit Leidenschaft und Betreiber der Online Geld Verdienen Plattform www.verdienst-methode.com.

5 Kommentare

  1. Dimitri Schneider   •  

    Interview gefallen? Hinterlasse ein Kommentar!

  2. Enrico Schütze   •  

    nur das reine Lesen allein ist schon ein umfassendes Coaching 🙂

    Vielen Dank für die Einblicke und Tipps

    LG Enrico

  3. Dimitri Schneider   •     Author

    Hallo Enrico,

    mein Ziel war, dem Leser mit diesem Interview viel Mehrwert zu bieten. Ich hoffe, dass ist gelungen. Kris hat meiner Meinung nach sehr viel Wissen von sich Preis gegeben.

    An dieser Stelle nochmal: Danke Kris 😉

    VG Dimitri

  4. Kris Stelljes   •  

    Vielen Dank noch einmal für das Interview, Dimitri.

  5. Dimitri Schneider   •     Author

    Sehr gerne Kris!  Danke für Deine Offenheit und Bereitschaft Dein Wissen mit den Lesern zu teilen.

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